Windenergie von unseren Jurahöhen löst das Energieproblem nicht.

Niemand bestreitet: Wir brauchen mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Doch wie gross kann und soll dieser Beitrag sein? Unser Raumplanungsamt hat sich mit dem Planungsgrundsatz "Die Windenergie soll einen substanziellen Beitrag an die Produktion von erneuerbarer Energie im Kanton Solothurn leisten" bereits selber ein Bein gestellt. 40 riesige Windenergieanlagen (Jahresproduktion je 3–4 GWh) produzieren im Jahr gleich viel Strom wie das kleine Flusswasserkraftwerk Flumenthal, nämlich rund 140 GWh. Damit könnte ein Fünftel der Solothurner Haushalte mit Elektrizität versorgt werden. Nun sind aber nicht die privaten Haushalte die grossen Stromverbraucher (ein Drittel), sondern Industrie, Gewerbe, Verkehr und Landwirtschaft (zwei Drittel). Genau deshalb operiert die Windenergie-Lobby auch gerne mit Haushalten als Vergleichsgrösse. Reine Augenwischerei! Argument 3